Politischer Skandal abgewendet
Irans Weltmeister tritt doch gegen Israeli an

Arash Miresmaeili hat seinen Olympia-Verzicht aufgegeben. Der iranische Judo-Weltmeister wird nun doch zum Erstrundenkampf gegen den Israeli Ehud Vaks antreten.

HB BERLIN. Der politische Skandal bei den Olympischen Spielen in Athen ist abgewendet worden. Entgegen seiner Ankündigungen vom Freitag wird der Judo-Weltmeister Arash Miresmaeili aus dem Iran doch am Sonntag zu seinem Erstrundenkampf gegen den Israeli Ehud Vaks am Sonntag antreten. Das bestätigte Irans Judo-Verbandspräsident Mohamad Derakhshanmombarakeh dem Sport-Informations-Dienst.

Miresmaeili hatte seinen erwogenen Verzicht, gegen den Gegner aus Israel anzutreten, mit der Sympathie zum palästinensischen Volk begründet. IOC-Vizepräsident Thomas Bach begrüßte «diese Entscheidung sehr. Zu den obersten Werten der olympischen Bewegung zählen politische Neutralität und Nichtdiskriminierung.»

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