Polizei ermittelt
Rattengift in Reisbällchen

Tödliches Rattengift hat eine Massenvergiftung in Südchina ausgelöst, bei der dutzende Menschen gestorben sind. Wie die staatlichen Medien am Montag berichteten, waren mehrere hundert Restaurantgäste nach einem Frühstück in einer Imbisskette in Nanjing erkrankt.

Hb/dpa PEKING. Die Patienten klagten über Symptome, die auf Rattengift hinwiesen. Die Polizei untersucht nun, ob jemand das Essen absichtlich vergiftet hat. Auch der Manager des Restaurants, das frittierte Teigwaren, Sesamkuchen und Reisbällchen verkauft, wurde befragt.

Ein Sprecher eines Krankenhauses in Nanjing bestätigte, dass Rattengift die Ursache der Massenerkrankung sei. Wie viele Menschen dem Essen zum Opfer fielen, ist noch unklar, offizielle Seiten verweigerten genaue Angaben. Ein Sprecher der örtlichen Behörden sagte der Zeitung "China Daily", es seien weniger als 100 Menschen ums Leben gekommen, in anderen Quellen war der Zeitung zufolge von dutzenden Toten die Rede. Die Zentralverwaltung hat unterdessen auf Anordnung der Kommunistischen Partei Chinas ein Team mit der Untersuchung des Vorfalls beauftragt.

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