Polizei nahm Ermittlungen auf
Sprintstars Kenteris und Thanou von Olympischen Spielen ausgeschlossen

Das Nationale Olympische Komitee von Griechenland hat die Dopingaffäre um Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou beendet. Die beiden Sprintstars wurden ausgeschlossen.

HB BERLIN. Für die beiden griechischen Sprintstars Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou sind die Olympischen Spiele in Athen beendet. Die unter Dopingverdacht stehenden Athleten wurden am Samstag vom Nationalen Olympischen Komitee Griechenlands (NOK) ausgeschlossen.

Kenteris und Thanou waren am Donnerstagabend nicht zu einer Dopingkontrolle erschienen und begründeten das Nichterscheinen mit einem Motorradunfall. Seit Donnerstagabend befinden sich beide in einem Athener Krankenhaus. Die Polizei aber hat keinen Vermerk über einen Unfall und hat Ermittlungen aufgenommen.

Das NOK Griechenlands kommt damit dem Internationalen Olympischen Komitee zuvor. Dort hätten sich Kenteris und Thanou am Montag verantworten müssen. Somit wird auch die Boykott-Androhung des schwedischen Leichtathletik-Teams hinfällig. Im Falle eines Olympiastarts der beiden in der Heimat als Idole gefeierten Athleten hätte die schwedische Leichtathletik-Mannschaft ihr Team zurückgezogen.

Kenteris und Thanou waren in der Vergangenheit schon häufiger aufgefallen. Thanou war 1997 schon einmal vor einer Dopingprobe geflohen, Kenteris war nur zu Großereignissen erscheinen und blieb Wettbewerben fern, bei denen er Kontrollen vermutete.

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