Polizei: Unbekannte verübten "terroristischen Anschlag"
Israelischer Soldat in arabischer Ansiedlung erschossen

Ein israelischer Soldat ist im Norden Israels von Unbekannten in seinem Militärfahrzeug erschossen worden. Die Täter hätten von einem Auto aus in der Nähe des Kibbuz Metzer das Feuer eröffnet und sich anschließend in einen arabischen Ort geflüchtet, teilte die Polizei am Sonntag mit.

afp JERUSALEM. Sie sprach von einem "terroristischen Attentat", ohne nähere Angaben zu machen. Der Anschlag ereignete sich in einer von Arabern besiedelten Region im Norden des Landes. In Israel leben mehr als eine Million Menschen arabischer Abstammung, das ist fast ein Fünftel der Gesamtbevölkerung. Die meisten von ihnen sind Palästinenser, die nach der Gründung des Staates Israel 1948 im Land blieben.

Zuvor hatte ein Mitarbeiter von Regierungschef Ariel Scharon der Nachrichtenagentur AFP gesagt, solange die Autonomiebehörde nicht die Schüsse militanter Palästinenser verhindere und "Terroristen" von ihren Taten abhalte, sei ein Rückzug aus den von der Armee besetzten Palästinenserstädten undenkbar. Sollte es jedoch ruhig bleiben, könnte der Abzug am Sonntagabend erfolgen. Bereits am Samstagabend hatte Israel den ursprünglich geplanten Abzug seiner Truppen aus Bethlehem und Beit Dschallah wegen der anhalten Gewalt "bis auf weiteres" verschoben.

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