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Polizei und Internetanbieter bekämpfen Kinderpornografie

Polizei und Internetanbieter wollen gemeinsam stärker gegen Kinderpornografie vorgehen. Führende Internet-Provider, Vertreter des Bundeskriminalamtes und des baden-württembergischen Landeskriminalamtes starteten am Donnerstag in Stuttgart eine bundesweite Kampagne.

dpa STUTTGART. Polizei und Internetanbieter wollen gemeinsam stärker gegen Kinderpornografie vorgehen. Führende Internet-Provider, Vertreter des Bundeskriminalamtes und des baden-württembergischen Landeskriminalamtes starteten am Donnerstag in Stuttgart eine bundesweite Kampagne.

Internetanbieter wie T-Online, AOL, Microsoft Network, Arcor und große Nachrichtenportale wie "Spiegel online" oder "Focus online" haben sich freiwillig dazu verpflichtet, Seiten mit kinderpornografischen Inhalten zu sperren und die Polizei bei den Ermittlungen zu unterstützen.

Baden-Württembergs Landespolizeipräsident Erwin Hetger sagte, mit der wachsenden Nutzung des Internets nehme auch der Besitz und die Verbreitung von Kinderpornografie zu. Bundesweit ermittelte die Polizei im Jahr 2000 in 2603 Fällen gegen 2070 Tatverdächtige. Im vergangenen Jahr waren es 4726 Fälle mit 3883 Tatverdächtigen, bei denen es um Besitz oder Verbreitung von Kinderpornografie ging.

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