Polizisten verletzt
Neuer Gewaltausbruch in Belfast

In der nordirischen Hauptstadt Belfast sind drei Polizisten bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen pro-britischen Protestanten und pro-irischen Katholiken verletzt worden.

dpa BELFAST/LONDON. Wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte, waren die Beamten alarmiert worden, weil angeblich Häuser in einer katholischen Wohngegend mit einer Rohrbombe attackiert worden waren. Tatsächlich handelte es sich, wie sich später herausstellte, um größere Feuerwerkskörper. Katholische und protestantische Gruppen - insgesamt über 200 Personen - bewarfen sich mit Steinen und anderen Geschossen. Ein Polizeiwagen wurde angezündet.

Polizei und Armee griffen ein, um beide Seiten zu trennen. Die IRA-Nahe Partei Sinn Fein warf der Polizei vor, übermäßig hart gegen pro-irische Katholiken vorzugehen. In Nordirland steht die Marschsaison des protestantischen Oranierordens kurz bevor. In Belfast war es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Zusammenstößen gekommen, was die konfessionsübergreifende Regionalregierung von David Trimble unter Druck gesetzt hatte.

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