Pollenstruktur hat sich verändert
Beschwerden bei Allergien nehmen zu

Allergiebeschwerden nehmen nach Beobachtung der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie deutlich zu. „Möglicherweise ist eine veränderte Pollenstruktur für den Anstieg verantwortlich“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft Johannes Ring, in einem dpa-Gespräch in München.

dpa MÜNCHEN. Allergiebeschwerden nehmen nach Beobachtung der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie deutlich zu. "Möglicherweise ist eine veränderte Pollenstruktur für den Anstieg verantwortlich", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft Johannes Ring, in einem dpa-Gespräch in München. Die Pollenallergien treffen nach Beobachtungen der Mediziner auch eine neue Gruppe von Patienten: bisher beschwerdefreie, ältere Menschen.

Auffallend viele Patienten litten zudem deutlich stärker an Allergiebeschwerden, sagte Ring. Zugeschwollene Augen, Schockzustände und Asthmaattacken hätten zugenommen. Die genaue Ursache dafür müsse erst noch erforscht werden. "Herkömmliche Medikamente schlagen immer öfter nicht mehr an", sagte der Allergie-Experte. Dagegen gebe es zahlreiche neu entwickelte Medikamente, die Allergiepatienten helfen.

Derzeit bereiten Allergikern vor allem Pollen von Bäumen Probleme. Bis Ende Juni folgen dann Gräserpollen und danach bis September die Pollen von Kräuterpflanzen. Beschwerdefrei durchatmen können Allergiker erst wieder von etwa Oktober an.

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