Polnische Touristen
19 Tote bei Busunglück in Ungarn

Tragisches Ende einer Wallfahrt: Bei einem schweren Busunglück am ungarischen Plattensee sind in der Nacht zum Montag 19 Reisende aus Polen ums Leben gekommen, darunter 2 Kinder. 32 Menschen wurden verletzt, 18 von ihnen schwer.

dpa BUDAPEST. Der polnische Reisebus befand sich auf dem Weg zum Marien-Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina. In einem Kreisverkehr südlich der Ortschaft Balatonkeresztur kippte er um und stürzte in den Straßengraben. Die Polizei geht von menschlichem Versagen als Unglücksursache aus. Der Busfahrer ist schwer verletzt und konnte noch nicht vernommen werden.

Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben am Montagmorgen kurz nach 1.00 Uhr. Bei Tempo 80 stieß der Bus mit dem linken Vorderrad gegen die Betoneinfassung, kippte um und stürzte mit dem Dach voran in den Straßengraben. An der Unfallstelle wurden keine Bremsspuren festgestellt. Dies deute darauf hin, dass der Fahrer abgelenkt wurde oder eingenickt war, zitierte die Agentur einen Polizeisprecher. Allerdings belege der Fahrtenschreiber, dass er erst eine halbe Stunde vor dem Unfall das Steuer übernommen habe. Unter den Verletzten befinden sich laut MTI der katholische Geistliche, der die Reise organisierte, sowie mehrere Kinder. Der Reisebus mit den katholischen Wallfahrern war in der polnischen Wojwodschaft Lublin gestartet.

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