Populärster Slowene
Srecko Katanec - der “Geburtshelfer”

Schon als Spieler war Srecko Katanec einer der wenigen Slowenen mit einer großen Karriere im internationalen Fußball.

HB/sid LJUBLJANA. Nach einem einjährigen Bundesliga-Gastspiel beim VfB Stuttgart 1988 wechselte Katanec zu Sampdoria Genua und gewann mit den Italienern den Europapokal der Pokalsieger (1990), die Meisterschaft (1991) und den Pokal (1994).

Sein wahres "Meisterstück" macht der 38-Jährige jedoch derzeit als Trainer der slowenischen Nationalmannschaft. Als Katanec das Team 1998 übernahm, war Jugoslawiens frühere Teilrepublik mit nur einem Punkt sang- und klanglos in der WM-Qualifikation gescheitert. Unter "Geburtshelfer" Katanec ("Ich hatte nichts zu verlieren") qualifizierte sich die Elf jedoch direkt für die EM 2000, schlug sich in Belgien und den Niederlanden zudem achtbar und nimmt nun in Japan und Südkorea zum ersten Mal an einer WM-Endrunde teil.

Der Erfolg hat den Ex-Profi, der seine Karriere als 17-Jähriger bei Dinamo Zagreb begann und danach bis 1988 bei Partizan Belgrad spielte, populär gemacht: 2001 wurde Katanec vor Staatspräsident Milan Kucan zum populärsten Slowenen gewählt. Seine Trainer-Karriere begann der frühere Defensivspieler 1996 als Coach der slowenischen "U21"-Junioren. In der Saison 1997/98 trainierte Katanec zusätzlich den Erstligisten NK Gorica, ehe er die Nationalelf übernahm.

Vor den Playoff-Spielen gegen Rumänien hatte Katanec für den Fall eines Scheiterns seinen Rücktritt angekündigt. Deswegen dürften die Slowenen über die erfolgreiche WM-Qualifikation doppelt froh sein.

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