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Porsche-Betriebsrat gegen längere Arbeitszeit

Der Sportwagenhersteller Porsche steuert nach einem Zeitungsbericht auf einen Streit über Arbeitszeiten zu. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zitierte Betriebsrats-Chef Uwe Hück mit den Worten, "ich werde nicht zulassen, dass Menschen umsonst arbeiten.

dpa-afx FRANKFURT/STUTTGART. Der Sportwagenhersteller Porsche steuert nach einem Zeitungsbericht auf einen Streit über Arbeitszeiten zu. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zitierte Betriebsrats-Chef Uwe Hück mit den Worten, "ich werde nicht zulassen, dass Menschen umsonst arbeiten. Das werden sehr harte Verhandlungen, nichts für Weicheier". Jede Ausweitung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich sei "unmoralisch".

"Ich kann die Reaktion von Herrn Hück definitiv nicht nachvollziehen", sagte Porsche-Sprecher Anton Hunger in Stuttgart am Sonntag auf Anfrage. "Ich gehe davon aus, dass die Verhandlungen im Einvernehmen über die Bühne gehen", meinte Hunger. Im Rahmen der Gespräche der Arbeitnehmervertreter mit Vorstandschef Wendelin Wiedeking über Standortsicherung nach 2005 werde über verschiedene Punkte geredet. Dazu gehöre auch die so genannte Steinkühler-Pause. Die fünf Minuten Pause pro Stunde ergeben nach Unternehmensangaben auf das Jahr gerechnet 18 Arbeitstage.

Zur Frage, ob und wo Wiedeking eine vierte Porsche-Reihe fertigen lasse, sagte Hück dem Blatt außerdem: "Ich akzeptiere nicht, dass die Reihe außerhalb Deutschlands gebaut wird." Dagegen versicherte der Porsche-Sprecher: "Wir stehen zum Standort Deutschland".

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