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Porsche-Chef sieht Vorteil durch 'Made in Germany'

Porsche-Chef Wendelin Wiedeking sieht für seine Sportwagenschmiede einen Vorteil durch "Made in Germany".

dpa-afx STUTTGART. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking sieht für seine Sportwagenschmiede einen Vorteil durch "Made in Germany". In einem Gespräch mit der "Stuttgarter Zeitung" (Freitag-Ausgabe), sagte Wiedeking, in Umfragen in den USA sei festgestellt worden, dass die Amerikaner für einen Porsche nicht das gleiche Geld hinlegen würden, wenn er aus einem Billiglohnland käme. Wiedeking sagte: "Die Kunden, die Porsche fahren, sind bereit, für ein Auto aus Deutschland einen Aufschlag zu bezahlen."

Der 52-jährige Porsche-Chef kann die ständigen Diskussionen um den Wirtschaftsstandort Deutschland nicht nachvollziehen. "Mir kommt es so vor, als habe diese Nation Spaß daran gefunden, sich selbst zu beschädigen. Wir sagen uns jeden Tag, was wir nicht können. Wir sollten uns mal wieder klarmachen, was wir eigentlich können."

Den "strikten Sparkurs der Bundesregierung" hält er für ein "Riesenproblem". Er fügte hinzu: "In Zeiten, in denen die Menschen Arbeit suchen, muss auch der Staat dafür sorgen, dass sich das wirtschaftliche Rad weiter dreht. Die Alternative ist, dass wir uns zu Tode sparen."

Wiedeking erneuerte seine Prognose von der Bilanzkonferenz Anfang Dezember, im Geschäftsjahr 2005 die Produktion von 76 000 auf 100 000 Fahrzeuge zu steigern.

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