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Porsche erwirbt 25 % an Bertrandt

Mit dieser Kooperation will der PKW-Produzent sein Kundenentwicklungsgeschäft ausbauen.

bdt0426 4 wi 202 dpa 0381 dpa STUTTGART. Porsche ist mit 25 Prozent plus einer Aktie beim Ingenieurdienstleister Bertrandt eingestiegen. Die Beteiligung untermauere die bereits angekündigte strategische Zusammenarbeit, teilte der Sportwagenhersteller am Dienstag in Stuttgart mit. Details der Kooperation würden derzeit verhandelt. Außerdem vergab Porsche an die Bertrandt AG in Ehningen einen Entwicklungsauftrag im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Porsche erwarb die Anteile über die Börse. Management und Mitarbeiter von Bertrandt hielten weiterhin knapp 50 % der Aktien, bestätigte eine Bertrandt-Sprecherin am Dienstag. Zur weiteren Einschätzung der Beteiligung wollte sie sich nicht äußern. «Wir warten erst die Gespräche mit Porsche ab.» Der Kurs der Aktie gab bis zum Nachmittag gegen den Trend des Neuen Marktes um 6,53 % auf 22,20 Euro nach. Die Porsche-Aktie kletterte hingegen um 4,41 Prozent auf 3550,00 Euro.

Die Sparte Porsche Engineering Services bietet bereits Ingenieurdienstleistungen für Antrieb, Fahrwerk und Karosserie von Autos an und kann für externe Kunden sogar komplette Fahrzeuge entwerfen. Das Geschäft soll durch die Kooperation mit Bertrandt ausgebaut werden. Mittelfristig ist nach früheren Angaben eine Verknüpfung der Entwicklungsnetze angestrebt.

Die am Neuen Markt notierte Bertrandt AG erzielte im vergangenen Jahr mit 2800 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 377 Mio. DM (193 Mio Euro). Für 2001 wird ein Umsatz von 410 Mio. DM angepeilt.

Porsche - Intraday-Chart

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