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Porsche gegen geplante Börsenfusion

Der Sportwagenhersteller Porsche AG will im Falle einer Fusion der Frankfurter Börse mit der London Stock Exchange (LSE) die Notierung seiner Aktie weiterhin in Frankfurt belassen.

Reuters STUTTGART. Einen Wechsel des Listings nach London lehne das Unternehmen aus grundsätzlichen Erwägungen ab, teilte Porsche am Donnerstag in Stuttgart mit. "Eine gesunde Portion Lokalpatriotismus sagt uns, dass der Börsenplatz Frankfurt geschwächt wird, wenn das Aktiengeschäft mit den deutschen Standardwerten nach London abwandert", begründete Finanzvorstand Holger P. Härter die Entscheidung. Porsche lehne die geplante Superbörse ab, weil die Fusion nach Ansicht des Unternehmens kaum Effizienzgewinne bringe.

Die Deutsche Börse und die Londoner LSE[LSE.UL] wollen sich zur europäischen Börse iX zusammenschließen. Dabei sollen die Standardwerte nach London verlegt werden, während die Wachstumstitel am Standort Frankfurt konzentriert werden sollen. Zurzeit wird der Fusionsprozess der beiden Börsen durch einen feindlichen Übernahmeversuch der LSE durch den schwedischen Finanzmarktbetreiber OM Gruppen behindert.

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