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Porsche setzt Hedging fort - aber zu schlechteren Konditionen

Der Sportwagenhersteller Porsche , der fast die Hälfte seines Umsatzes in Nordamerika macht, muss für künftige Währungssicherungsgeschäfte mehr Geld investieren.

dpa-afx STUTTGART. Der Sportwagenhersteller Porsche , der fast die Hälfte seines Umsatzes in Nordamerika macht, muss für künftige Währungssicherungsgeschäfte mehr Geld investieren. "Wir setzen unsere Absicherungsaktivitäten kontinuierlich fort, auch wenn wir derzeit nicht mehr die günstigen Sicherungskurse früherer Jahre erzielen können", sagte Porsche - Vorstandschef Wendelin Wiedeking am Mittwoch auf der Bilanzpressekonferenz in Stuttgart. Porsche ist noch bis 2007/2 008 gegen Kursverluste in Euro/Dollar voll abgesichert. Analysten fürchten trotz Dementis des Konzerns, dass in den Folgejahren der Gewinn des Unternehmens durch die Wechselkurse belastet werden könnte.

Wiedeking versprach für das laufende Geschäftsjahr 2004/2 005 eine "ordentliche Ertragskraft". Der hohe Rohölpreis könne für "Dämpfer" sorgen. Das wirtschaftliche Umfeld, vor allem in Deutschland, schätze er "eher nüchtern" ein, sagte Wiedeking. Zukunftsmärkte seien China und Russland. Aus dem Gewinn des Vorjahres würden 174,5 Mill. Euro den Rücklagen zugeführt, die damit auf rund 550 .Mill. Euro ansteigen. "Unser gut dotiertes Reserven-Polster sollte es uns zusammen mit unserer einmal mehr ausgebauten Cash Flow-Position ermöglichen, unseren Wachstumskurs, den wir auch in Zukunft fortsetzen wollen, aus eigener Kraft zu finanzieren."

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