Porsche sogar Dax 30 Kandidat
Porsche führt Gespräche mit der Deutschen Börse

Die Dr.Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, bleibt definitiv dabei, keine Quartalsberichte zu erstellen. Das Unternehmen, so am Montag ein Porsche-Sprecher, befindet sich weiter in Gesprächen mit der Deutsche Börse AG, Frankfurt, mit dem Wunsch, dass die Deutsche Börse noch einmal über die Regelung von Quartalsberichten nachdenkt.

ddp FRANKFURT/MAIN/STUTTGART. Der Porsche AG bleibt definitiv dabei, keine Quartalsberichte zu erstellen. Das Unternehmen befinde sich weiter in Gesprächen mit der Deutsche Börse AG, sagte ein Sprecher des Sportwagenherstellers am Montag in Stuttgart. Wunsch der Autobauer sei, dass die Deutsche Börse noch einmal über die Regelung für Quartalsberichte nachdenke. Porsche-Vorstandsvorsitzender Wendelin Wiedeking hatte es vor wenigen Tagen erneut kategorisch abgelehnt, der Aufforderung der Börse nachzukommen, über jedes Vierteljahr zu berichten. Quartalszahlen verstellten den Blick auf die langfristige Perspektive eines Unternehmens und nutzten nur der Börse selbst, sagte er.

Ein Sprecher der Deutschen Börse bekräftigte am Montag dagegen den Standpunkt, dass Porsche nicht im MDax der größeren Nebenwerte bleiben könne, wenn das Unternehmen keine Vierteljahresberichte vorlege. "Das Thema ist eindeutig, und es gibt nichts Neues", sagte dazu der Sprecher der Deutschen Börse.

Der Entscheid über den Verbleib oder Rausfall von Porsche aus dem MDax bleibt somit weiterhin bis zum 7. August in der Schwebe. Die Deutsche Börse will dann ihre endgültige Entscheidung treffen.

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