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Porsche-Vorstandschef: Subventionen abschaffen - Lob für Leipzig

(dpa-AFX) Dresden - Porsche-Vorstandschef < Por3.ETR > Wendelin Wiedeking hat sich für eine europaweite Abschaffung von Unternehmenssubventionen im Standortwettbewerb ausgesprochen. Ansiedlungsentscheidungen sollten nicht von staatlichen Zuwendungen abhängig gemacht werden, sagte er am Donnerstagabend in Dresden bei der Entgegennahme des Sächsischen Steuerzahlerpreises. Er halte solche Subventionen für "überdenkenswert bis hin zur radikalen Abschaffung".

(dpa-AFX) Dresden - Porsche-Vorstandschef < Por3.ETR > Wendelin Wiedeking hat sich für eine europaweite Abschaffung von Unternehmenssubventionen im Standortwettbewerb ausgesprochen. Ansiedlungsentscheidungen sollten nicht von staatlichen Zuwendungen abhängig gemacht werden, sagte er am Donnerstagabend in Dresden bei der Entgegennahme des Sächsischen Steuerzahlerpreises. Er halte solche Subventionen für "überdenkenswert bis hin zur radikalen Abschaffung".

Der Steuerzahlerbund Sachsens würdigte mit der Preisvergabe die Porsche-Ansiedlung in Leipzig, die ohne öffentliche Fördermittel zustande gekommen war. Porsche hatte damals auf 50 Millionen Euro Subventionen verzichtet. Wiedeking werde für "sein klares Ja zum Standort Deutschland und sein ebenso klares Nein zum Subventionspoker" ausgezeichnet, hieß es.

Entscheidung FÜR Leipzig Goldrichtig

Wiedeking bedauerte, dass andere Unternehmen bei Ansiedlungen nicht dem Beispiel von Porsche gefolgt seien. "Unsere Entscheidung für Leipzig war goldrichtig." Diese sei damals für die Messestadt gefallen, weil der Standort "unseren Idealvorstellungen entsprochen hat". "Das, was wir vorgefunden haben, ist eine einmalige Infrastruktur, zu der man Leipzig nur gratulieren kann", sagte er.

"Unternehmerpersönlichkeiten vom Schlage Wiedekings braucht Deutschland, um aus der Krise zu kommen", sagte der Präsident des Sächsischen Steuerzahlerbundes, Thomas Meyer. Der Sportwagenhersteller Porsche hatte sein Leipziger Werk 2002 eröffnet. Dort werden der Geländewagen Cayenne sowie der Carrera GT produziert.

Der Sächsische Steuerzahlerpreis - ein Skulptur aus Meissner Porzellan - war 2002 erstmals verliehen worden. Er ging damals an den damaligen Präsident des Sächsischen Rechnungshofes Hans-Günther Koehn.

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