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Portal Software: Programmierte Enttäuschung

Es kam nicht vollkommen unerwartet: die Bilanz für das erste Quartal ist für Portal Software erwartungsgemäß enttäuschend ausgefallen. Bereits Anfang Mai hatte der Softwareproduzent eine Ertragswarnung ausgesprochen.

Statt eines Verlusts von 20 Cents pro Aktie - wie allgemein erwartet - wurde ein Minus von 28 Cents pro Aktie ausgewiesen. Dies entspricht einem Verlust von insgesamt 30,6 Millionen Dollar, verglichen mit einem Minus von drei Millionen Dollar im vergangenen Jahr. Der Umsatz fiel um zwölf Prozent auf 45 Millionen Dollar. Portal Software begründete das negative Ergebnis mit reduzierten Ausgaben der Unternehmen. Um die Kosten in den Griff zu bekommen, werden 20 Prozent der Beschäftigten gehen müssen. Das Management lehnte es ab, eine Prognose darüber abzugeben, wann sich die Geschäftsbedingungen wieder verbessern werden. Mit der Software von Portal Software werden Abrechnungen beispielsweise im Internet erstellt. Zu den Kunden gehört der Online-Dienst AOL.

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