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Porträt: Anton Kathrein, der "Retter von Grundig"

dpa NÜRNBERG. Anton Kathrein hat schon öfter beim Grundig- Konzern für Schlagzeilen gesorgt. 1997 wurde Kathrein nach dem Rückzug der niederländischen Konzernmutter Philips als "Retter von Grundig" gefeiert. Damals übernahm er 25 % der Grundig-Anteile innerhalb eines bayerischen Konsortiums. Heute mischt sich der 49- Jährige als stellvertretender Aufsichtsratschef öfter bei Grundig ein und könnte Mehrheitsaktionär und Entscheider bei Grundig werden.

Der Unternehmer aus Rosenheim gilt als starke Persönlichkeit und umtriebiger Geschäftsmann. Mit 21 Jahren wurde Kathrein als Betriebswirtschaftsstudent Firmenchef und baute den Mittelstandsbetrieb zum heute weltweit größten Antennenproduzenten auf. Neben zahlreichen Funktionen in Industrieverbänden und als Aufsichtsratschef bei der früheren Siemens-Bauelementesparte Epcos ist Kathrein auch wissenschaftlich tätig. Der Vater zweiter Kinder lehrt als Honorarprofessor für Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Rosenheim.

Die Kathrein-Werke KG produziert unter anderem Satelliten- Empfangsanlagen und Antennenanlagen für Mobilfunk-Feststationen, Rundfunk und Fernsehen. Die Übernahme des TV-Geräteherstellers Grundig wäre eine gute Verbindung für den Antennenhersteller. Die Kathrein-Gruppe hat weltweit 3 400 Mitarbeiter und erzielte 1999 einen Umsatz von 1,1 Mrd. DM.

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