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Porträt: Beatrice Weder di Mauro

Mainz (dpa) - Die von der Bundesregierung als neue «Wirtschaftsweise» vorgeschlagene Beatrice Weder di Mauro hat mit ihren 38 Jahren bereits eine erstaunliche Karriere hingelegt: Die verheiratete Mutter eines drei Jahre alten Sohnes hat unter anderem in Harvard, bei der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds gearbeitet.

Mainz (dpa) - Die von der Bundesregierung als neue «Wirtschaftsweise» vorgeschlagene Beatrice Weder di Mauro hat mit ihren 38 Jahren bereits eine erstaunliche Karriere hingelegt: Die verheiratete Mutter eines drei Jahre alten Sohnes hat unter anderem in Harvard, bei der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds gearbeitet.

Seit dem Sommersemester 2001 ist sie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz tätig und hat dort einen Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkten Wirtschaftspolitik und internationale Makroökonomie inne.

Zu ihrer künftigen Aufgabe will sich die erste Frau in der 41-jährigen Geschichte des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zunächst nicht äußern, auch in der Vergangenheit kam die junge Professorin ohne große Medienpräsenz aus.

Die 38-Jährige wurde in der Schweiz geboren und besitzt einen schweizerischen und einen italienischen Pass. Internationale Erfahrung sammelte die Ökonomin neben ihrer Mitarbeit bei Weltbank und Währungsfonds an der Eliteuniversität Harvard und an Hochschulen in Japan und in den USA. Darüber hinaus schreibt die Professorin für Fachzeitschriften und als Kolumnistin für die «Basler Zeitung».

Weder di Mauro spricht fließend Deutsch, Italienisch, Spanisch sowie Englisch und verfügt über Kenntnisse in Französisch, Japanisch und Russisch. Vor ihr gehörten bereits die Mainzer Wissenschaftler Kurt Schmidt (1974-1984) und Rolf Peffekoven (1991-2001) dem Sachverständigenrat an.

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