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Porträt: Bettermann gilt als geschickter Vermittler

dpa HAMBURG. Wenn Erik Bettermann die Amtsgeschäfte als neuer Intendant der Deutschen Welle (DW) übernimmt, wird ihm vieles vertraut sein: Als langjähriges Mitglied des DW-Verwaltungsrats dürften dem 57-jährigen Sozialdemokraten, der als Staatsrat das Land Bremen beim Bund vertritt, die Abläufe in dem Auslandssender mit seinen zahlreichen Abteilungen gut bekannt sein.

Bettermann wird nachgesagt, mit seinen guten Kontakten über die Parteigrenzen hinweg geschickt im Hintergrund die Fäden zu ziehen und Kompromisse auszuhandeln. Diese Fähigkeit könnte ihm in seinem neuen Job nützlich sein. Er soll als Mittler zwischen der für den Auslandssender zuständigen Bundesregierung, den Parteien sowie einer durch Haushaltskürzungen verunsicherten Belegschaft den Auslandssender zu neuen Ufern führen. Dafür bringt er einige Voraussetzungen mit. "Als mal charmanten, mal knochenharten, aber immer verlässlichen Partner" beschrieb die "Frankfurter Rundschau den Politiker.



Als künftiger DW-Intendant in Köln bleibt der in Sachsen gebürtige Bettermann an seiner alten Wirkungsstätte: Er hat in Köln studiert und dort als Journalist seine Karriere begonnen. In den 70er Jahren war er Geschäftsführer des Bundesjugendrings, 1985 machte er im SPD-Parteivorstand Karriere und stieg zum stellvertretenden Bundesgeschäftsführer auf. Seit 1992 ist er Staatsrat in Bremen.

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