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PORTRÄT: Carl-Peter Forster: Opel-Sanierer soll Mutterkonzern auf Kurs bringen

RÜSSELSHEIM (dpa-AFX) - Das Wort "Sanieren" kennt Carl-Peter Forster in- undauswendig. Seit drei Jahren steht der 50-Jährige an der Spitze von Opel mit demZiel, den leidenden Rüsselsheimer Autobauer wieder in die schwarzen Zahlen zusteuern. Auch wenn Forster diesen Erfolg nicht verbuchen konnte, so hat erunumstritten mit eiserner Hand die Traditionsmarke wieder auf den richtigen Weggebracht. Nun soll Forster zusammen mit Fritz Henderson das Europageschäft derdefizitären Mutter General Motors auf Kurs bringen.

RÜSSELSHEIM (dpa-AFX) - Das Wort "Sanieren" kennt Carl-Peter Forster in- undauswendig. Seit drei Jahren steht der 50-Jährige an der Spitze von Opel mit demZiel, den leidenden Rüsselsheimer Autobauer wieder in die schwarzen Zahlen zusteuern. Auch wenn Forster diesen Erfolg nicht verbuchen konnte, so hat erunumstritten mit eiserner Hand die Traditionsmarke wieder auf den richtigen Weggebracht. Nun soll Forster zusammen mit Fritz Henderson das Europageschäft derdefizitären Mutter General Motors auf Kurs bringen.

Forster habe die Schwere seiner Aufgabe bei Opel unterschätzt, sagenMitarbeiter. Aber genau dieser Höllenjob spornt den Diplomaten-Sohn an, der vierJahre als Berater bei McKinsey und 14 Jahre bei BMW arbeitete. Forstergilt als kühler Rechner und knallharter Manager. 14 bis 16 Arbeitsstunden dauertsein Tag.

Als "Heilsbringer" und "Mutmacher" hatten die Opel-Mitarbeiter im April 2001den neuen Opel-Chef gefeiert. Das 2001 begonnene Sanierungsprogramm "Olympia"trug Forsters Handschrift und brachte radikalen Wandel. Es reduzierte dieStellen um 2.500 auf 34.000 in Deutschland. Forster baute Überkapazitäten ab undvereinbarte 2003 die Verkürzung der Arbeitszeit im Rüsselsheimer Werk von 35 auf30 Stunden. Der Diplom-Volkswirt und Ingenieur der Luft- und Raumfahrttechnikist verheiratet und hat drei Kinder.

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