Porträt
Corsten: Touristisches Hirn bei Tui

Der 61-jährige Ralf Corsten macht ungern viele Worte. Er spricht kurz und knapp, dafür kommt jeder Satz überlegt und gezielt. Der Doktor der Rechtswissenschaften genoss bei der Tui-Mannschaft und selbst bei der Konkurrenz hohes fachliches Ansehen.

HB/dpa HANNOVER. Lange Zeit galt er als das touristische Hirn der Tui. Gut 35 Jahre ist er mehr oder weniger im Reisegeschäft. Im Tui-Vorstand war er für den Hoteleinkauf, die Märke Mittel- und Westeuropa und die Sanierung der angeschlagenen Tochter Nouvelles Frontieres zuständig.

1968 begann er seine Karriere als Geschäftsführer bei der Kempinski International Hotel Consulting GmbH (München). Fünf Jahre später wechselte er als geschäftsführender Gesellschafter zur Continental Hotel Consultants GmbH (CHC) (München). Später managte er Hotels, Reiseveranstalter und Tourismusministerien in Europa, Afrika, Asien und Amerika. Im September 1990 wurde Corsten Vorstand der Deutschen Interhotel AG (Berlin), baute die Hotelkette um und privatisierte sie.

Im September 1992 kam Corsten zur Tui Deutschland, zunächst als Sprecher und von Juli 1994 an als Vorstands-Vorsitzender. Dieses Amt bekleidete er später auch bei der Tui Group, die am 1. Januar 2000 als Dachgesellschaft der touristischen Beteiligungen der Preussag gebildet wurde. Nach einer weiteren Konzerumbildung rückte er ein Jahr später in den Vorstand der Preussag AG - der jetzigen Tui AG - auf.

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