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Porzellanindustrie erwartet erneut Umsatzeinbußen

Die Branche rechne damit, dass die Flaute beim privaten Konsum andauere, teilte der Verband der Keramischen Industrie am Montag in Frankfurt mit.

dpa FRANKFURT/MAIN. Porzellanindustrie und Geschirr- Fachhandel in Deutschland erwarten 2002 erneut Umsatzeinbußen. "Wir stellen uns auf ein schwieriges Jahr ein", teilte der Verband der Keramischen Industrie am Montag in Frankfurt am Rande der Konsumgütermesse "Ambiente" mit. Die Branche rechne damit, dass die Flaute beim privaten Konsum andauere.

Der Januar 2002 sei "katastrophal" verlaufen. Im Handel seien die Umsätze zum Teil zweistellig eingebrochen, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur, Carl Reckers. Vielen Verbrauchern fehle noch das "Gefühl für den Euro", sie kauften kaum mehr als den täglichen Bedarf.

Die Branche müsse aber generell über neue Strategien beispielsweise beim Vertrieb nachdenken, sagte Reckers. 2001 verzeichnete der Geschirr-Fachhandel mit rund 1000 Geschäften ein Umsatzminus von 2,9 % auf 1,5 Mrd. ? (rund drei Mrd DM). Der Umsatz der Porzellanindustrie ging um sechs Prozent auf 511 Mill. ? zurück.

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