Position unter den ersten Fünf in Europa wird angestrebt
Energiehandel von HEW und Vattenfall soll im Januar starten

Reuters HAMBURG. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall und die Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) wollen mit ihren gemeinsamen Energiehandel möglichst schon Anfang 2001 starten. Die gemeinsame Handelsgesellschaft "Nordic Powerhouse" werde im Januar europaweit ihre Geschäfte aufnehmen, teilten die beiden Unternehmen am Montag mit. Allerdings stehe die Genehmigung der europäischen Kartellbehörde noch aus.

"Nordic Powerhouse" war im August zu gleichen Teilen von Vattenfall und HEW gegründet worden und soll den Plänen nach bereits 2001 ein Fünftel der am deutschen Strommarkt gehandelten Menge vermitteln. Damit strebt Nordic Powerhouse eine Position unter den ersten drei deutschen Energiehandelsunternehmen an. Im europäischen Vergleich entspreche dies einer Position unter den ersten fünf.

Das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Hamburg will an den wichtigsten europäischen Energiebörsen mit Strom, Gas oder Öl-Derivaten handeln. Außerdem ist der Handel mit neuen Derivaten geplant, wie beispielsweise Wetter-Derivaten und Emissionszertifikaten. Handelspartner sollen andere große Handelshäuser und Banken sein. Derivate sind Handelsinstrumente, um Zukunftsrisiken bei Strompreisschwankungen kalkulierbar zu machen. Wetterderivate sind vor allem aus Skandinavien bekannt, wo das Wetter Einfluss auf die Strompreise hat.

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