Positiv tendierende Titel bald Gewinner
Internetportale haben die Talsohle fast durchschritten

Die Bankrott- und Konsolidierungs-Phase im Sektor hat nach Einschätzung von ABN Amro den Wettbewerb verringert und die Aussichten für die größeren Akteure verbessert.

dpa-afx LONDON. Die niederländische Bank ABN Amro hat die Aktien einiger europäischer Internet-Portale von "negativ" auf "neutral" hochgestuft. Die Industrie habe die Talsohle fast erreicht und stehe vor dem Einstieg in eine neue Wachstumsphase, erklärte der Analyst Andrew Moffat. Die Bankrott- und Konsolidierungs-Phase im Sektor habe den Wettbewerb verringert und die Wettbewerbs-Aussichten für die größeren, kaufkräftigen Akteure verbessert.

Kurzfristig werde unter anderem der anhaltende Nachrichtenfluss aus den USA den Sektor dominieren. Während die jüngste Korrektur einerseits den tatsächlichen Wert der Aktien sichtbar gemacht habe, lege sich andererseits die gegenwärtige Phase der Konkurse auf die Stimmung. Die Papiere, die schon längerfristig positiv tendierten, würden wahrscheinlich auch künftig zu den Gewinnern zählen, erläuterte Moffat.

ABN Amro blieb in Bezug auf die "teureren Aktien" in Europa wie LibertySurf und T-Online vorsichtig. Bei Freedomland behielt ABN Amro das "avoid"-Rating wegen der gegenwärtigen Ermittlungen der italienischen Behörden wegen Börsenmanipulation und Bilanzfälschung bei.

Die Niederländer bewerteten dagegen Freeserve und Lycos Europe als die attraktivsten Titel des Sektors und empfahlen den Kauf bei Schwäche. ABN zeigte sich außerdem als Käufer von Lycos Europe und Freenet.de.

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