Positive Bilanz
Bald auch Stromfutures - Erste Woche an der EEX verlief erfolgreich

Reuters FRANKFURT. Die Frankfurter Strombörse European Energy Exchange (EEX) hat eine positive Bilanz ihrer ersten Handelswoche gezogen. Innerhalb der ersten fünf Handelstage seien insgesamt 77 743 Megawattstunden (MWh) Strom gehandelt worden, teilte die EEX am Dienstag in Frankfurt mit. Die konkurrierende Leipziger Strombörse, Leipzig Power Exchange (LPX), hatte in ihrer ersten Handelswoche im Juni 12 779,5 MWh umgesetzt. Die EEX teilte weiter mit, auch die Teilnehmerzahl in Frankfurt habe sich von anfangs 21 auf 23 erhöht. Die an der Börse erzielten Strompreise unterschieden sich kaum von denen im traditionellen Handel.

"Die EEX ist damit auf dem besten Weg, zum größten Handelsplatz für Strom in Kontinentaleuropa zu werden", sagten die EEX-Vorstände Christian Geyer und Hans Schweickhardt. EEX-Teilnehmer sind unter anderem die RWE Energie AG, Eon und VEW. Neu an der Frankfurter Strombörse sind den Angaben zufolge der britische Stromkonzern Enron Capital und Trade Resources Ltd. und die französische Electricite de France Trading Ltd. Handelsteilnehmer in Frankfurt sind hauptsächlich Energieanbieter, die überschüssigen Strom verkaufen wollen, und Großunternehmen, die günstig zusätzliche Energie erwerben wollen.

Von den gehandelten Megawattstunden entfielen nach EEX-Angaben 11 119 MWh auf den Handel von Einzelstunden und 66 624 MWh auf den Handel von Blöcken. Beim Handel von Blöcken entfielen 32 760 MWh auf Spitzenlast und 33 864 MWh auf Basislast. Das höchste Tagesvolumen erzielte die EEX am 11. August mit 16 915 MWh. Auf dem so genannten Spotmarkt werden Stromlieferungen über ein Auktionsverfahren für den jeweils nächsten Tag gehandelt, im fortlaufenden oder Blockhandel können größere Strommengen erworben werden. Bis Ende des Jahres soll ein Terminmarkt folgen, bei dem die Teilnehmer außerdem Stromfutures handeln können.

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