Positive Entwicklung vor allem in USA und Asien
ZF erwartet 2003 leichtes Wachstum

Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen rechnet 2003 ungeachtet einer weiterhin verhaltenen Fahrzeugkonjunktur mit einem leichten Wachstum. "Wir erwarten einen bescheidenen Umsatzzuwachs von rund ein Prozent", sagte der ZF-Vorstandsvorsitzende Siegfried Goll am Donnerstag in Stuttgart.

HB/dpa STUTTGART. Im zu Ende gehenden Jahr steigerte die weltweit tätige ZF-Gruppe den Umsatz um 4,0 % auf 9,4 Mrd. ? und entwickelte sich damit besser als der Markt. "Das ist kein Grund zur übertriebenen Freude, aber auch nicht zum Jammern", meinte Goll.

Beim Ertrag erwartet der ZF-Chef 2002 eine ähnliche Größenordnung wie im Vorjahr. 2001 wies der Fahrwerks- und Antriebsspezialist ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 191 Mill. ? aus. 2003 seien keine besseren Erträge zu erwarten, nicht zuletzt, weil ZF erhebliche Vorleistungen bei Innovationen für die Autoindustrie erbringt. Die Investitionen machten 2002 mit 751 Mill. ? acht Prozent des Umsatzes aus. Bei den Entwicklungskosten lag die Quote bei 5,5 %. 450 neue Ingenieure wurden eingestellt. Weitere 150 sollen 2003 folgen. Die neueste Getriebe-Entwicklung, der 6-Gang-Automat, wird nach BMW nun auch bei Audi und Jaguar verwendet.

Das Umsatzplus 2002 kam vor allem aus den Bereichen Pkw-Fahrwerktechnik (sechs Prozent) und Antriebs- und Fahrwerkkomponenten (acht Prozent). Dagegen schrumpfte die Sparte Nutzfahrzeuge und Sonderantriebstechnik um ein Prozent. Besonders positiv entwickelten sich die Standorte in den USA und in Asien. Die Mitarbeiterzahl der ZF-Gruppe stieg 2002 um 2,8 % auf 55 400.

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