Positive Euro-Bilanz
Duisenberg mahnt flexibleren Arbeitsmarkt an

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Wim Duisenberg, hat eine Flexibilisierung des deutschen Arbeitsmarktes angemahnt. Es sei bedauerlich, dass Deutschland nicht mehr die Rolle der Lokomotive in Europa innehabe, sagte Duisenberg der Deutschen Welle (DW) am Donnerstag in Köln.

HB/dpa KöLN. Zwar müsse die enorme Belastung durch die Wiedervereinigung anerkannt werden. Das Land brauche aber "wie alle europäischen Länder, aber Deutschland vielleicht am meisten, eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes". Hier sei bisher zu wenig geschehen.

Ein Jahr nach Einführung des Euro-Bargelds zog der EZB-Präsident zugleich eine positive Bilanz. Er sei überrascht von dem reibungslosen Erfolg der logistischen Meisterleistung. Die Stabilitätskriterien dürften nicht geändert werden, weil Deutschland und drei weitere EU-Länder die Ziele des Stabilitätspaktes derzeit nicht erreichten, meinte Duisenberg: "Und jetzt, wenn es knapp wird, die Regeln zu ändern - das macht man nicht in der Mitte des Spiels."

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