Positiver Ausblick
Maxdata: Gleichbleibender Umsatz bei gestiegem Ebit im ersten Quartal

Der PC-Hardware-Hersteller Maxdata AG sieht sich nach dem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr wieder auf Wachstumskurs. Vorstandschef Holger Lampatz sagte am Mittwoch in Düsseldorf: "Wir haben das IT-Krisenjahr gut genutzt". Das Unternehmen habe eine straffe Struktur erhalten, Kosten seien gesenkt worden. Darüber hinaus wolle man die Expansion ins europäische Ausland forcieren.

rtr DüSSELDORF. Der Start ins laufende Jahr sei gut gelungen und veranlasse zu Optimismus. Lampatz kündigte an, sollten die Ergebnisprognosen tatsächlich erreicht werden, könnten die Aktionäre für 2001 nach einem dividendenlosen Jahr wieder mit einer Ausschüttung rechnen. Zuletzt hatte Maxdata 1999 1,50 DM je Aktie gezahlt.

Im ersten Quartal 2001 habe die am neuen Markt gelistete Gesellschaft bei einem Umsatz von 416 (Vorjahr: 418) Mill. DM einen Überschuss von 12,8 (11,6) Mill. DM erwirtschaftet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wurde mit 15,4 (11,1) Mill. DM beziffert. Im Gesamtjahr strebe der Konzern bei einem Umsatz von 1,85 Mrd. DM ein Ebit von 80 Mill. DM an.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000 hatte Maxdata 1,9 (1999: 2,2) Mrd. DM umgesetzt und einen Jahresüberschuss von 22,8 (84,6) Mill. DM erwirtschaftet. Das Ebit sank auf 15,3 (103,1) Mill. DM. Neben einem Rückgang der Nachfrage in der Branche habe der starke Dollar das Ergebnis belastet, da Maxdata auf Dollar-Basis einkaufe aber überwiegend in Europa seine Produkte absetze, hieß es weiter.

Im laufenden Jahr erwartet Lampatz eine steigende Nachfrage, da das Computerbetriebssystem Windows 2000 zunehmend eingeführt werde und die Kunden dann auf neue Rechner umstellen würden. Hauptzielgruppe seien aber nicht private Konsumenten sondern Geschäftskunden. Weitere Impulse seien von der zunehmenden Einführung breitbandiger Internetzugänge (DSL) zu erwarten, ergänzte Lampatz. Erst wenn auch die Zugangstechnologien schneller würden, hätten die Kunden Veranlassung, auf entsprechend schnelle Geräte umzustellen.

Die Aktie notierte am Mittwoch mit 8,55 ? knapp zehn Prozent über dem Schlusskurs von Montag. Das Papier sei deutlich unterbewertet angesichts der Tatsache, dass das Unternehmen seit 13 Jahren mit Gewinn arbeite und auf gesunden Füßen stehe, sagte Lampatz. Anfang vergangenen Jahres wurden die Anteilsscheine noch mit rund 27 ? gehandelt.

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