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Positiver Eröffnung

New Yorks Börsen erholen sich. Die Indizes eröffnen einhellig in der Gewinnzone. Nach vielen, vielen Gewinnwarnungen klammern sich Investoren nun an die positiven Neuigkeiten.

Technologie-Konzern 3Com zündete gestern das erste Licht am dunklen Himmel. Das Mutterhaus von Palm meldete gestern einen deutlich geringeren Verlust als am Markt erwartet: Im ersten Quartal des Geschäftsjahres verlor der Computer- und Netwerkhersteller anstatt der von Analysten berechneten 33 Cents pro Aktie nur 18 Cents. Mitgezogen wird 3Coms Rivale Juniper Networks. 3Com legt rund 23 Prozent zu.



Corning

fährt leichte Verluste ein. Der größte Hersteller von Glasfaserkabeln ist auf Einkaufstour. Nach Analystenmeinung gibt Corning allerdings viel zu viel Geld aus. Statt der wie von Experten berechneten 1,1 Milliarden zahlt Corning für den Glasfasersektor des italienischen Reifenherstellers Pirelli 3,6 Millionen Dollar. Corning wird 90 Prozent des in Delware ansässigen Unternehmens Optical Technologies akquirieren. Innerhalb des vergangenen Jahres hat Corning bereits viele Milliarden von Dollar für Aquisitionen und neue Fertigungsanlagen ausgegeben.



Als größte Nasdaq Verlierer starten die Dotcoms in den Tag. Nachdem die Internetunternehmen gestern noch von Goldman Sachs ein Lob erhielten, führen heute Morgen eBay, Yahoo und Amazon die Nasdaq-Verliererliste an. Grund: Internetfirma Priceline hat eine Umsatzwarnung rausgegeben.



Zu den Gewinnern an der Technologiebörse gehört heute Morgen Server Spezialist Sun Micro. Zum ersten Mal seit vier Jahren stellte Sun einen neuen Mikroprozessor vor. Der Schritt gilt unter Analysten als wichtige Chance für Sun, die Spitzenposition im Server-Bereich auszubauen. Analystenhäuser Bear Stearns und Credit Suisse First Boston raten zum Kauf. Profitieren könnte Sun auch von der jüngst bekanntgegebenen Übernahme des B2B-Unternehmens Cobalt. Sun notiert im Vergleich zum Jahresanfang mehr als 50 Prozent im Plus.



Der Software-Gigant Microsoft hat seine Kooperation mit dem B2B-Unternehmen Commerce One ausgebaut. Commerce One gilt als Spezialist für den Aufbau virtueller Marktplätze. Beide Unternehmen wollen die technologische Integration ihrer Software verbessern. Bereits heute benutzt nach Unternehmensangaben die Mehrheit der Commerce One Kunden Microsoft Betriebssysteme.



Der Flugszeughersteller Boeing hat von der EU-Kommission die Zulassung erhalten, den Satellitenhersteller HughesSatellite zu kaufen. Die Übernahme soll zu einem Preis von 3,75 Milliarden Dollar erfolgen. Boeing entwickelt sich damit zum größten Satellitenhersteller der Welt. Lehman Brothers hebt heute Morgen das Kursziel für Boeing um 15 auf 70 Dollar und stuft den Wert als "Outperform" ein.

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