Positives Echo auf Stippvisite
Möllemann besucht Iran - Reformer freuen sich

Der Kurzbesuch des früheren FDP - Spitzenpolitikers Jürgen Möllemann in der iranischen Hauptstadt Teheran ist bei Mitgliedern der reformorientierten Partei IIPF auf ein positives Echo gestoßen.

HB/dpa TEHERAN/BERLIN. Während eines Parteitags in Teheran lobten am Freitag mehrere Mitglieder Möllemann wegen seiner Kritik an der Politik des israelischen Premierministers Ariel Scharon. Sie sei "sehr mutig und Prinzipien bewusst".

Möllemann war am Mittwoch für einen Tag in die iranische Hauptstadt gereist. Bereits am Donnerstag sei Möllemann nach Dubai zurückgeflogen, wo er nach seiner Herzkrankheit eine Kur mache.

Die IIPF-Mitglieder erklärten, Möllemann sei ohne Rücksicht auf seine derzeitige Lage in Deutschland in Iran ein stets willkommener Gast. Gegen den frühere FDP-Spitzenpolitiker laufen in Deutschland mehrere Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Verstößen gegen das Parteiengesetz und geheimen Konten im Ausland.

Kontakte zu Abgeordneten im iranischen Parlament habe es nicht gegeben, sagte der Leiter des außenpolitischen Ausschusses, Mohsen Mirdamadi. Nach Angaben iranischer Unternehmer erkundigte sich Möllemann bei seinem als privat eingestuften Kurzaufenthalt über die Entwicklungen der von ihm angestoßenen deutsch-iranischen Wirtschaftsprojekte. Der frühere FDP-Bundesvize hatte in der Vergangenheit mehrfach zwischen deutschen Unternehmen und der iranischen Regierung vermittelt.

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