Positivie Konjunkturerwartungen sorgen für weiteren Auftrieb des Euro an der Börse
Deutschland: Analysten wieder optimistischer

Die Zahl der Konjunkturoptimisten unter Deutschlands Finanzexperten nimmt wieder zu. Nach einem Einbruch im Mai ist der Saldo der ZEW-Konjunkturerwartungen, den das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung monatlich ermittelt, im Juni um 3,3 Punkte auf 69,6 Zähler gestiegen.

DÜSSELDORF. Mit einer Besserung der heimischen Konjunktur in den nächsten Monaten rechnen 71,6 Prozent der Befragten, mit einer Verschlechterung dagegen nur zweiProzent. Für den Euro-Raum prognostizieren rund 74 Prozent der etwa 300 Experten eine Erholung der Konjunktur.

Anlass zur Zuversicht bietet auch der Saldo der Geschäftserwartungen des Münchner Ifo-Instituts, der auf Umfragen unter rund 7000 Unternehmen beruht. Er legte im Mai um 2,6 Punkte auf 6,7 Zähler zu.

Allerdings dürften nicht alle Branchen in gleichem Maße von dem Aufschwung profitieren. Eine spürbare Verbesserung der Geschäftslage wird vor allem für die Versicherungen, Dienstleister sowie den Chemie- und Pharmasektor erwartet. Keine durchgreifende Besserung sehen die Experten dagegen für den Handel und die Telekommunikationsbranche. Am ungünstigten schneidet nach wie vor die Bauwirtschaft ab. Rund 36 Prozent der Analysten rechnen dort mit weiteren Geschäftseinbußen.

Die insgesamt positiven Konjunkturerwartungen werden nach Ansicht der Finanzexperten dem Euro an den Devisenmärkten weiteren Auftrieb verleihen. Der Einheitswährung, die bereits in den zurückliegenden Wochen Boden gegenüber dem US-Dollar gutgemacht hat, prognostizieren knapp 65 Prozent der Befragten weitere Kursgewinne.

Quelle: WirtschaftsWoche

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