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Post bei dünnen Umsätzen fester

Die "Aktie Gelb" der Deutschen Post hat am Dienstagnachmittag bei dünnen Umsätzen an Wert gewonnen.Jedoch solle sich der Kleinanleger fragen, ob er in eine Firma investieren will, die auf Gedeih und Verderb vom Briefmonopol abhängig sei, meinte ein Analyst.

dpa-afx FRANKFURT. Die "Aktie Gelb" der Deutschen Post hat am Dienstagnachmittag bei dünnen Umsätzen an Wert gewonnen. Während der Kurs bis 15.30 Uhr um 2,93 Prozent auf 19,29 Euro zulegte, verbesserte sich der DAX um vergleichsweise geringe 0,49 Prozent auf 5.898,71 Euro. Nachholbedarf vermutete Logistik-Analyst Nils Bartram von der Privatbank Hauck und Aufhäuser. Bislang schien es so, als habe bei 19 Euro der Deckel auf der Aktie gelegen. Im Vergleich mit anderen DAX-Werten sei die Aktie des Logistik-Konzern "sehr niedrig bewertet".

Jedoch solle sich der Kleinanleger fragen, ob er in eine Firma investieren will, die auf Gedeih und Verderb vom Briefmonopol abhängig sei. Dieses war jüngst bis 2007 gesichert worden. Mit anderen am Neuen Markt gelisteten Logistik-Unternehmen hält Bartram den ehemaligen Monopolisten jedoch für nicht vergleichbar: "Weil sie vom Briefmonopol abhängig sind und damit nicht dem freien Wettbewerb unterliegen. Außerdem sind sie mit der Postbank ganz anders aufgestellt", als beispielsweise Thiel Logistik und D. Logistics .

Langfristig zeigte er sich zuversichtlich für die "Aktie Gelb". "Die Post wird ihren Weg gehen." Die Maßnahmen zur Verbesserung der Rentabilität seien richtig, die Integration der Postbank verlaufe erfolgreich

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