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Post-Chef lässt mögliche Haftungforderungen gegen Deutsche Bank offen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Post hat sich zu möglichenHaftungsforderungen gegenüber der Deutschen Bank im Zusammenhang mitdem Börsengang der Tochter Postbank nicht äußern wollen. "Er könne nicht in dieZukunft blicken", sagte der Post-Vorstandvorsitzende Klaus Zumwinkel am Sonntagin Frankfurt.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Post hat sich zu möglichenHaftungsforderungen gegenüber der Deutschen Bank im Zusammenhang mitdem Börsengang der Tochter Postbank nicht äußern wollen. "Er könne nicht in dieZukunft blicken", sagte der Post-Vorstandvorsitzende Klaus Zumwinkel am Sonntagin Frankfurt.

Zahlreiche Pannen hatten den Börsengang der Postbank überschattet. So war etwa ein internes Papier des Konsortialführers Deutsche Bank an dieÖffentlichkeit gelangt, in dem der Wert der Postbank deutlich niedrigerangesetzt wurde als von der Post selbst. Auf die Frage, wie viel dieses Papierdie Post an Preisspanne gekostet habe, sagte Zumwinkel lediglich: "Einiges".

Die Post hatte am Samstag kurzfristig die Preisspanne für den Börsengangihrer Tochter Postbank von ursprünglich 31,50 bis 36,50 Euro auf nun 28 bis 32Euro je Aktie gesenkt. So waren nach Andeutungen des Unternehmens vor allemGroßinvestoren nicht bereit, die Aktie zum alten Preis zu zeichnen.

Unterdessen scheint die Post nun an der Prämie für den Konsortialführerrütteln zu wollen: "Klar ist, was platziert wird, wird bezahlt. Wenn man aberberücksichtig, wie der Börsengang gelaufen ist, dann wird man bei derendgültigen Festsetzung der Erfolgsprämie sicherlich noch einmal darüber redenmüssen", sagte Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann.

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