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Post meldet eigene Aktien zum Börsenhandel an - Privatisierung

Die Deutsche Post will mit der Börsen-Zulassung von weiteren Aktien die Voraussetzung für die vollständige Privatisierung schaffen. Bei der Börse sei die Zulassung von 50 Prozent der Aktien beantragt worden, sagte ein Konzernsprecher am Montag in Bonn.

dpa-afx BONN. Die Deutsche Post will mit der Börsen-Zulassung von weiteren Aktien die Voraussetzung für die vollständige Privatisierung schaffen. Bei der Börse sei die Zulassung von 50 Prozent der Aktien beantragt worden, sagte ein Konzernsprecher am Montag in Bonn.

Die Anteile durften beim Börsengang nicht für den Börsenhandel zugelassen werden, da der Bund aus rechtlichen Gründen die Mehrheit an dem Logistikkonzern behalten musste. Mittlerweile hat sich die Rechtsprechung aber geändert.

Die geplante Zulassung deute nicht auf einen anstehenden Verkauf von Post-Aktien hin, sagte der Sprecher. Die bundeseigene KfW, die mit 43 Prozent größter Aktionär der Post ist, hatte am Montag den Abverkauf von 300 Mill. Telekom-Papieren angekündigt. Die Bundesregierung will sich langfristig von ihrer Beteiligung an der Deutschen Post trennen.

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