Post muss Brief-Preise senken
Regulierer hält an geforderten Porto-Senkungen fest

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat ihre Entscheidung bekräftigt, nach der die Deutsche Post ihre Preise für bestimmte Produkte und Dienstleistungen senken muss.

Reuters BONN. Die Regulierungsbehörde werde an dem beabsichtigten Preisrahmen ab Januar 2003 festhalten, erklärte Präsident Matthias Kurth nach der abschließenden Entscheidung am Montag in Bonn. Die neuen Preise der Post würden nur genehmigt, wenn sie diesem Rahmen entsprächen. Nach der Entscheidung der Behörde muss die Post unter anderem erstmals in der Nachkriegszeit das Briefporto senken.

Die Post hatte bereits Mitte Juli erklärt, der Bescheid der Regulierungsbehörde werde bei der Deutsche Post World Net zu Ertragseinbußen in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro bis 2007 führen. Bis zu 10 000 der insgesamt 240 000 Stellen der Deutschen Post AG werde der Konzern als Reaktion auf die erzwungene Portosenkung möglicherweise streichen.

Darüber hinaus werde eine Ausdünnung des Filialnetzes erwogen. Die Post unterhält derzeit rund 13 000 statt der gesetzlich vorgeschriebenen 12 000 Niederlassungen. Der Konzern wird voraussichtlich am Mittwoch seine Halbjahreszahlen bekannt geben.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%