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Post: Pläne zum Verkauf von Pensionszahlungen an Bund nicht bekannt

Die Deutsche Post ist über angebliche Pläne der Bundesregierung zu einem Tauschhandel bei Pensionsverpflichtungen nicht informiert. "Von diesem Vorhaben ist uns nichts bekant", sagte eine Sprecherin am Dienstag in Bonn.

dpa-afx BONN. Die Deutsche Post ist über angebliche Pläne der Bundesregierung zu einem Tauschhandel bei Pensionsverpflichtungen nicht informiert. "Von diesem Vorhaben ist uns nichts bekant", sagte eine Sprecherin am Dienstag in Bonn.

Einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge prüft das Bundesfinanzministerium angeblich, bei den ehemaligen Staatsunternehmen Deutsche Post und Deutsche Telekom langfristige Pensionsverpflichtungen zu übernehmen.

Im Gegenzug sollten Post und Telekom dem Bund kurzfristig mehrere Mrd. Euro überweisen. Die Telekom war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Analysten würden einen Tausch begrüßen. "Ich halte so eine Transaktion grundsätzlich für möglich. Für die Unternehmen würde das fast wie ein Geschenk aussehen", meinte Per-Ola Hellgren von der Landesbank Rheinland-Pfalz.

Der Verkauf der Pensionslasten könnte sich bei der Telekom nach Ansicht von Frank Rothauge, Analyst bei Sal. Oppenheim, positiv auf das Ergebnis auswirken. "Die Unternehmen werden sich auf so etwas nur einlassen, wenn sie einen Vorteil daraus ziehen können", sagte er.

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