Post vom US-Generalstaatsanwalt
Vorladung für Morgan Stanley

Morgan Stanley Dean Witter & Co soll sich vor Gericht zu seinen Research-Praktiken äußern. In der vergangenen Woche hatte Spitzer Ergebnisse einer zehn Monate dauernden Untersuchung veröffentlicht, denen zufolge Merrill Lynch & Co Inc, New York, überzogen optimistische Empfehlungen ausgesprochen zu haben.

vwd NEW YORK. Die Morgan Stanley Dean Witter & Co, New York, hat vom Generalstaatsanwalt des Bundesstaates New York, Eliot Spitzer, eine Vorladung erhalten. Sie betreffe die Researchpraktiken des Unternehmens, teilte Morgan Stanley in einer Pflichtmitteilung an die Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission am Montag mit. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.

In der vergangenen Woche hatte Spitzer Ergebnisse einer zehn Monate dauernden Untersuchung veröffentlicht, denen zufolge Merrill Lynch & Co Inc, New York, überzogen optimistische Empfehlungen ausgesprochen zu haben, um neue lukrative Investmentbanking-Geschäfte zu gewinnen. Seinerzeit hatte Spitzer gesagt, er habe weitere Wall-Street-Unternehmen vorgeladen. Namen nannte er nicht. Berichten zufolge soll auch die zur Citigroup Inc gehörende Salomon Smith Barney eine Vorladung erhalten haben. Merrill Lynch führe unterdessen Einigungsgespräche mit Spitzer.

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