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Post-Warnstreik behindert Briefverkehr

Durch neue Warnstreiks bei der Post sind nach Gewerkschaftsangaben rund 20 Mill. Briefsendungen nicht bearbeitet worden.

rtr BERLIN. Seit Beginn der Spätschicht am Dienstag hätten sich in Berlin, Sachsen und Baden-Württemberg etwa 2000 Beschäftigte zeitlich befristet an den Warnstreiks beteiligt, teilte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch mit. Dadurch seien 17 Mill. Postsendungen nicht bearbeitet worden. In Leipzig und Dresden hätten 220 Kraftfahrer und Briefverteiler die Arbeit niedergelegt, wodurch rund drei Mill. Briefsendungen liegen geblieben seien. Bereits am Dienstag hatte es Warnstreiks in Hamburg und Cottbus gegeben.

Verdi fordert Lohnanhebungen von 6,5 % für die Post-Beschäftigten. Die Post hat bislang kein Angebot vorgelegt und will dies in der dritten Tarifrunde am 10. und 11. Juni tun. Die Post hat nach eigenen Angaben insgesamt 240 000 Beschäftigte, darunter 69 000 Beamte. Deren Einkommen sind von den laufenden Verhandlungen nicht berührt.

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