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Post will E-Business ausgliedern und streitet mit Telekom um "P-Aktie"

Die Deutsche Post will nach ihrem Börsengang am 6. November ihre gesamten Aktivitäten im E-Business-Bereich in eine eigenständige Tochter ausgliedern.

Hamburg (dpa-AFX) - Das berichtet das "Hamburger Abendblatt" in seiner Freitagsausgabe. Die rechtliche Auslagerung der eBusiness Holding, die derzeit noch im Konzern integriert ist, soll Anfang nächsten Jahres erfolgen, sagte die Post-Sprecherin Ina Quilling der Zeitung.

Unter dem Dach der eBusiness Holding sollen sämtliche neuen Aktivitäten der Post im elektronischen Bereich, die nicht direkt zum Kerngeschäft der Deutschen Post World Net gehören, gebündelt werden. Dazu gehören der Internet-Marktplatz eVita, der Servicedienstleister Electronic Commerce Services (ECS), das Trust Center sowie alle Venture-Capital-Aktivitäten. Zur Umsatzentwicklung in dem Bereich will die Post nichts sagen. "Dafür ist das Geschäft noch zu jung", sagte Quilling der Zeitung.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagsausgabe) berichtet, streitet unterdessen die Deutsche Telekom mit der Deutschen Post um die Werbung des gelben Riesen für seinen Börsengang mit dem Slogan "Die P-Aktie kommt". Die Telekom verlangt wegen der Ähnlichkeit mit dem Begriff T-Aktie von ihrem ehemaligen Schwesterunternehmen die unverzügliche Einstellung der Werbekampagne, schreibt die Zeitung weiter. Bei der Telekom unterstellt man der Post, sie wolle mit ihrer Werbung vom allgemeinen Bekanntheitsgrad der T-Aktie profitieren. Die Rechtslage spreche zugunsten des Telefonkonzerns.

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