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Postbank-Chef bekräftigt Gewinnziel - Marke DSL Bank soll ausgebaut werden

Die Postbank hat ihr Jahresgewinnziel bekräftigt und sieht sich nicht als potenzielles Übernahmeopfer konkurrierender Finanzinstitute. Der Mutterkonzern Post habe klar bestätigt, dass er dauerhaft strategischer Mehrheitsaktionär bleiben wolle.

dpa-afx BONN. Die Postbank hat ihr Jahresgewinnziel bekräftigt und sieht sich nicht als potenzielles Übernahmeopfer konkurrierender Finanzinstitute. Der Mutterkonzern Post habe klar bestätigt, dass er dauerhaft strategischer Mehrheitsaktionär bleiben wolle. "Es wird daher keine Übernahme geben", sagte der Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann dem Anleger­Magazin "Börse Online" (Ausgabe 45/2004).

Zugleich bestätigte Schimmelmann das Gewinnziel: "Das Ergebnis wird 2004 mindestens 15 Prozent über dem des Vorjahres liegen." Der Konzern veröffentlicht am 3. November seine Bilanz für das dritte Quartal. Die Postbank strebe für die Dividende eine Ausschüttungsquote von 50 Prozent an. Sehr gut laufe das Privatkundengeschäft. So eröffne die Postbank derzeit "Tag für Tag gut 2000 neue Girokonten".

Die Zweitmarke DSL Bank solle ausgebaut werden: "Wir haben dies jetzt auf den Privatkreditbereich ausgedehnt und planen weitere Partnerschaften sowie die Ausdehnung auf andere Produkte." Für die Postbank selbst seien bei möglichen Zukäufen "Anbieter im Raten- und Teilzahlungskreditbereich" interessant. Er denke dabei aber nicht nur an Akquisitionen, sondern auch an Kooperationen und Vertriebspartnerschaften, sagte Schimmelmann.

Zuletzt hatte der Börsenneuling Postbank für die Zweitmarke DSL Bank Kooperationsverträge für Privatkredite mit den Finanzdienstleistern MLP und AWD geschlossen. Die Postbank ist mit rund 11,5 Millionen Kunden die größte Privatkundenbank Deutschlands.

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