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Postbank steigert Quartalsgewinn und erhöht Prognose

Die Postbank hat im dritten Quartal den Vorsteuergewinn um mehr als ein Drittel gesteigert und das Gewinnziel für das Gesamtjahr angehoben. Das Kreditinstitut erklärte am Dienstagabend, die ursprüngliche Prognose für 2004 übertreffen zu wollen.

dpa-afx BONN. Die Postbank hat im dritten Quartal den Vorsteuergewinn um mehr als ein Drittel gesteigert und das Gewinnziel für das Gesamtjahr angehoben. Das Kreditinstitut erklärte am Dienstagabend, die ursprüngliche Prognose für 2004 übertreffen zu wollen. Bislang hatte Vorstandschef Wulf von Schimmelmann gesagt, das Vorsteuerergebnis werde um mindestens 15 Prozent über dem des Vorjahres liegen.

2006 werde weiterhin eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von 15 Prozent und eine Cost-Income-Ratio im selben Jahr von unter 65 Prozent angestrebt. Zwischen Juli und September stieg der Gewinn vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr um 33,3 Prozent auf 160 Mill. Euro. Damit übertraf das Kreditinstitut die Erwartungen des Marktes.

Erwartungen Übertroffen

Die von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten hatten im Schnitt mit 151 Mill. Euro gerechnet. In den ersten neun Monaten sei das Vorsteuerergebnis um rund 39 Prozent auf 449 Mill. Euro gestiegen, teilte die Postbank in Bonn mit. Nach Abzug von Minderheiten und Steuern lag es bei 291 Mill. Euro.

Durch das hohe Volumenwachstum habe der Zinsüberschuss im dritten Quartal 2004 mit 404 Mill. Euro erstmals wieder über dem Wert des Vorjahresquartals gelegen. Der Konzerngewinn erreichte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 291 Mill. Euro nach 194 Mill. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie des im MDax notierten Unternehmens lag damit bei 1,77 (1,18) Euro.

Cost-Income-Ratio Verbessert

Die Eigenkapitalrendite vor Steuern verbesserte sich in den ersten neun Monaten von 9,7 auf 13,2 Prozent, nach Steuern von 5,8 Prozent auf 8,6 Prozent. Die Cost Income Ratio verbesserte sich per Ende September 2004 auf 70,9 (76,6) Prozent.

Der Provisionsüberschuss kletterte in den ersten neun Monaten von 345 Mill. auf 433 Mill. Euro, der Zinsüberschuss ging von 1,263 Mrd. auf 1,148 Mrd. Euro zurück. Insgesamt wurden 439 000 neue Girokonten in den ersten neun Monaten eröffnet. Die Kundeneinlagen im Konzern stiegen von 65,1 Mrd. Euro Ende 2003 stiegen auf 69,4 Mrd. Euro Ende September.

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