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Postbank: Vorsteuergewinn steigt im 1. Halbjahr um 42% - Leicht unter Prognose

(dpa-AFX) Bonn - Die Postbank < DPB.ETR > hat im ersten Halbjahr ihren Vorsteuergewinn bei höheren Erträgen deutlich gesteigert, dabei aber Analystenerwartungen leicht verfehlt. Das Ergebnis vor Steuern sei um 42 Prozent auf 289 Millionen Euro geklettert, teilte die ab September höchst wahrscheinlich im Mdax < Mdax.ETR > Deutsche-Post < DPW.ETR > -Tochter am Montag in Bonn mit. Die von dpa-AFX befragten Experten hatten mit einem Anstieg auf 292 Millionen Euro gerechnet.

(dpa-AFX) Bonn - Die Postbank < DPB.ETR > hat im ersten Halbjahr ihren Vorsteuergewinn bei höheren Erträgen deutlich gesteigert, dabei aber Analystenerwartungen leicht verfehlt. Das Ergebnis vor Steuern sei um 42 Prozent auf 289 Millionen Euro geklettert, teilte die ab September höchst wahrscheinlich im Mdax < Mdax.ETR > Deutsche-Post < DPW.ETR > -Tochter am Montag in Bonn mit. Die von dpa-AFX befragten Experten hatten mit einem Anstieg auf 292 Millionen Euro gerechnet.

Für das Gesamtjahr stellt Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann beim Vorsteuergewinn ein Plus von "mindestens" 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert von 497 Millionen Euro in Aussicht. "Für 2006 strebt die Postbank eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von 15 Prozent an. Bei der Cost Income Ratio liegt der Zielwert bei unter 65 Prozent", heißt es in der Pressemitteilung.

Im ersten Halbjahr 2003 sei die Eigenkapitalrendite von 9,3 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 12,6 Prozent gestiegen. Der Kostenanteil an den Erträgen (Cost Income Ratio) konnte von 76,8 Prozent im Vorjahr auf 70,8 Prozent gedrückt werden.

Die Summe der Gesamterträge legte im ersten Halbjahr um 2,5 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro zu. Die von dpa-AFX befragten Experten hatten hier mit einem Anstieg auf 1,25 Milliarden Euro gerechnet. Der Zinsüberschuss sei bis Ende Juni um 15 Prozent auf 744 Millionen Euro gesunken und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Die Risikovorsorge musste wie von Experten erwartet von 70 Millionen Euro auf 82 Millionen erhöht werden.

Besser als von den Experten prognostiziert entwickelten sich der Provisionsüberschuss und das Handelsergebnis. Der Halbjahres-Überschuss im Provisionsgeschäft legte um 15 Prozent auf 264 (Prognose: 257) Millionen Euro zu. Beim Handelsergebnis verzeichnete die Postbank ein Plus von 59 Prozent auf 127 (Prognose: 107) Millionen Euro. Der Konzerngewinn stieg im ersten Halbjahr auf 187 Millionen Euro nach 121 Millionen Euro im Vorjahr und traf damit die Expertenerwartung genau.

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