Potenzial für weltweite Marktführerschaft
BASF will neues Fungizid am Markt einführen

vwd LUDWIGSHAFEN. Die BASF AG, Ludwigshafen, plant die Einführung eines neuen Pflanzenschutz-Wirkstoffs aus der Klasse der Strobilurine. Die Substanz mit dem Namen F 500 habe das Potenzial, weltweit ein führendes Fungizid zu werden, teilte BASF am Montag mit. Details wollen Wissenschaftler der BASF Mitte November auf der Pflanzenschutzkonferenz in Brighton erläutern. Zulassungsverfahren laufen den Angaben zufolge derzeit in allen wichtigen Ländern. Das Spitzenumsatzpotenzial schätzt BASF auf deutlich mehr als 300 Mill. Euro pro Jahr. Der Wirkstoff F 500, der zur Kontrolle der wichtigsten pflanzlichen Pilzerkrankungen entwickelt wurde, verfügt über ein breites Wirkungsspektrum in vielen Kulturpflanzen wie Getreide, Reben, Gemüse und Obst. Das Produkt sei außerordentlich zuverlässig, sicher in der Anwendung und habe günstige toxikologische und ökotoxikologische Eigenschaften, betonte BASF. Die außergewöhnliche Biologie und hohe Aktivität unterscheide den Wirkstoff von allen derzeit verfügbaren Alternativen. Wie BASF weiter berichtete, hat die US-Umweltschutzbehörde EPA dem Wirkstoff bereits den Status "reduziertes Risiko" eingeräumt.

Erste Zulasssungen werden für eine Reihe von Kulturen voraussichtlich 2002 erwartet, zahlreiche weitere Produkte seien für die darauf folgenden Jahre geplant. Am Standort Schwarzheide hat BASF bereits mit dem Bau einer Produktionsanlage für den Wirkstoff begonnen. Die bisher größte Investition des Bereichs Pflanzenschutz soll schätzungsweise 117 Mill. Euro kosten und 200 Arbeitsplätze schaffen. Die Inbetriebnahme des Werks ist für Mitte 2001 geplant.

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