Potenziale sollen besser ausgeschöpft werden
Verkauf von Beck & Co ist perfekt

Der Verkauf der Bremer Traditionsbrauerei an den belgischen Interbrew-Konzern ist perfekt. Die Kommanditisten der Brauerei stimmten der Veräußerung am Samstag einstimmig zu.

ddp BREMEN. Damit stehe die Übernahme nur noch unter dem Vorbehalt einer kartellrechtlichen Prüfung. Die Veräußerung soll im ersten Quartal 2002 abgeschlossen sein.

Interbrew zahlt 3,5 Mrd. DM (1,8 Mrd. ?) für das 1873 gegründete deutsche Traditionsunternehmen. Zukünftig sollen die Potenziale der globalen Biermarke "Beck's" und der Regionalmarken "Haake Beck" und "St. Pauli Girl" noch besser ausgeschöpft werden.

Beck & Co ist nach eigenen Angaben die größte Export-Brauerei Deutschlands und beschäftigt rund 1 500 Mitarbeiter. Sie produziert jährlich unter anderem 4,5 Mill. Hektoliter "Beck's", von denen fast 60 % in rund 120 Länder der Welt exportiert werden. Zu den Kernmärkten des Unternehmens zählen die USA, Großbritannien und Italien.

Interbrew mit Sitz im belgischen Leeuwen ist nach eigenen Angaben mit einem jährlichen Bierabsatz von über 76 Mill. Hektoliter der zweitgrößte Brauer weltweit. Der Konzern beschäftigt rund 34 000 Mitarbeiter. Insgesamt werden Interbrew-Biermarken wie "Stella Artois", "Hoegaarden", "Leffe", "Bass Ale" und "Labatt" in über 110 Ländern verkauft.

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