Potter-Fans haben gegen das Verbot Protest eingelegt
Neuseeländische Schule verbietet "Harry Potter"-Lesungen

Der Saarländische Kultusminister Schreiner ordert dagegen die englische Version des Romans für seine Schulen und will die Schüler damit motivieren, Englisch zu lernen.

Reuters AUCKLAND. Eine neuseeländische Schule hat ihren Lehrern untersagt, aus der "Harry Potter"-Buchreihe im Unterricht vorzulesen. Grund für das Verbot seien Beschwerden über die Beschreibungen von Magie in den Büchern gewesen, berichtete die Zeitung "New Zealand Herald" am Donnerstag. Die Eltern der Grundschule in Auckland seien in einem Brief darüber informiert worden, dass die Potter-Bestseller aber weiterhin von den Schülern gelesen und im Unterricht diskutiert werden könnten. Potter-Fans hätten nun ihrerseits gegen das Verbot Protest eingelegt, schrieb die Zeitung.

Der saarländische Kultusminister Jürgen Schreiner (CDU) hatte am Anfang dieser Woche angekündigt, Bibliotheken in seinem Bundesland würden gezielt die englische Version des neuen Potter-Romans beschaffen, um Kinder zum Englisch lernen und zum Lesen zu motivieren.

Der vierte Band der erfolgreichen Buchreihe über den Zauberlehrling Harry Potter ist Anfang Juli erschienen. Bisher ist der Roman "Harry Potter and the Goblet of Fire" (Harry Potter und der Feuerkelch) aber nur auf Englisch zu haben. Die deutsche Übersetzung erscheint voraussichtlich im Oktober. Die ersten drei Kinderbücher der britischen Autorin Joanne K. Rowling wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt und rund 30 Mill. Mal verkauft. In den USA und in Großbritannien lösten die Bücher einen Leseboom aus.

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