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Powell sieht gute Chancen für Nahostfriedensfahrplan

US-Außenminister Colin Powell sieht gute Chancen, den internationalen Friedensfahrplan für den Nahen Osten wiederzubeleben. Israel und die Palästinenser fühlten sich beide der so genannten Road Map verpflichtet.

dpa JERICHO. US-Außenminister Colin Powell sieht gute Chancen, den internationalen Friedensfahrplan für den Nahen Osten wiederzubeleben. Israel und die Palästinenser fühlten sich beide der so genannten Road Map verpflichtet.

Das sagte Powell am Montag nach einem Treffen mit der neuen palästinensischen Führung in Jericho. Nach palästinensischen Angaben verlief das Gespräch "sehr positiv". "Powell hat alle unsere Forderungen unterstützt und versprochen, uns zu helfen", sagte der palästinensische Außenminister Nabil Schaath.

In dem Gespräch ging es unter anderem um die Wahl eines Nachfolgers von Palästinenserpräsident Jassir Arafat am 9. Januar und um den geplanten einseitigen Rückzug Israels aus dem Gaza-Streifen. "Dies ist die Zeit, um die Palästinenser zu unterstützen", sagte Powell.

Israel hatte dem US-Außenminister am Vormittag zugesagt, Hindernisse für die palästinensischen Präsidentwahlen aus dem Weg zu räumen. Die Palästinenser sollten vor der Stimmabgabe größere Bewegungsfreiheit bekommen, sagte Außenminister Silwan Schalom. Laut israelischen Medienberichten erklärte er sich zudem bereit, die Übergabe von Gebieten nach dem Gaza-Rückzug mit den Palästinensern zu koordinieren.

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