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PPR verfehlt mit Halbjahresergebnis die Erwartungen - Aktie verliert

Der französische Handels- und Luxusgüterkonzern Pinault-Printemps-Redoute SA hat im ersten Halbjahr überraschend einen Rückgang beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbucht und damit die Analystenerwartungen enttäuscht. Das Ebit sei um zwei Prozent auf 569,2 Mill. € gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. Von AFX News befragte Experten hatten mit einem Anstieg auf 592 Mill. € gerechnet.

dpa-afx PARIS. Der französische Handels- und Luxusgüterkonzern Pinault-Printemps-Redoute SA hat im ersten Halbjahr überraschend einen Rückgang beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbucht und damit die Analystenerwartungen enttäuscht. Das Ebit sei um zwei Prozent auf 569,2 Mill. ? gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. Von AFX News befragte Experten hatten mit einem Anstieg auf 592 Mill. ? gerechnet.

Der Überschuss stieg um 61,5 % auf 191,1 Mill. ?. Allerdings war das Vorjahresergebnis durch Sonderkosten im Zusammenhang mit dem Umbau des Konzerns belastet. Im ersten Halbjahr 2004 beliefen sich diese Effekte auf 12,7 Mill. ?. Ohne Sonderposten schrumpft das Gewinnplus im Jahresvergleich auf 0,3 % zusammen. Der Umsatz verringerte sich um 7,4 % auf 11,37 Mrd. ?.

Aktie Gibt Mehr ALS Fünf Prozent Nach

An der Börse mussten die Aktien kräftig Federn lassen. Börsianer bemängelten neben den schwächer als erwartet ausgefallenen Ergebnissen vor allem den fehlenden Ausblick des Konzerns. Die Investmentbank Csfb kündigte unterdessen an, dass sie möglicherweise das Kursziel für die PPR-Aktie und die Gewinnschätzungen senken werde. PPR-Papiere gaben bis elf Uhr um 5,07 % auf 71,20 ? nach und waren damit schwächster Wert im CAC-40-Index .

PPR befindet sich in mitten einer Neuausrichtung und fokussiert sich neben einigen Kern-Handelsaktivitäten verstärkt auf das Luxussegment. So wurde im ersten Halbjahr die Beteiligung an dem Kreditkartenanbieter Finaref auf 10 % gesenkt. Zudem wurden weitere Aktien des Modeunternehmens Gucci erworben. PPR hält eigenen Angaben nun 99,39 % der Gucci-Papiere und will die restlichen Aktionäre zwangsabfinden.

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