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Prada-Geschäft in den USA geht leicht zurück

Reuters AMSTERDAM. Der italienische Luxusgüter-Konzern Prada Holding BV hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr einen leichten Rückgang seines US-Geschäfts verzeichnet. Unternehmenschef Patrizio Bertelli begründete dies am Freitag vor Journalisten in Amsterdam mit der schwachen US-Wirtschaft.

"Prada hat auf dem US-Markt einen Rückgang gesehen, aber wahrscheinlich weniger als unsere Wettbewerber", sagte er. "Es war ein einstelliger, kein zweistelliger Rückgang", sagte Bertelli, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Wegen des geplanten Börsengangs seien keine näheren Angaben zur Finanzlage erlaubt, sagte er.



Bertelli sagte, auch das japanische Geschäft sei etwas abgeflaut, stärker jedoch in der gesamten asiatisch-pazifischen Region. Zum für den Herbst geplanten Börsengang des Unternehmens sagte Bertelli: "Wir glauben nicht, dass der Wert von Prada sehr viel von der Marktsituation beeinflusst werden wird. Wenn es keine richtige Katastrophe gibt, werden wir den Börsengang nicht hinauszögern."



In dieser Woche hatte der Prada-Konkurrent Gucci mitgeteilt, der Umsatz in den USA sei zwischen Februar und April unverändert geblieben. Im Juni sei der Umsatz in den US-Geschäften der Gruppe jedoch zweistellig gewachsen.

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