Präsentation der Details
Allfinanz-Pläne von Münchener Rück und HVB

Die Münchener Rückversicherungs AG-Gesellschaft und die Hypo-Vereinsbank AG (HVB) wollen am Mittwoch ihr Konzept für die geplante Allfinanz-Partnerschaft präsentieren. Dabei geht es unter anderem um eine Vertriebskooperation mit der Münchener-Rück-Erstversicherungstochter Ergo Versicherungsgruppe AG, Düsseldorf, sowie um eine Zusammenarbeit im Asset Management.

vwd MÜNCHEN. Insgesamt waren acht Arbeitsgruppen über sechs Monate mit dem Thema befaßt. Marktbeobachter erwarten daher viele Details. Analysten zeigen sich jedoch insgesamt zurückhaltend. "Ich habe keine großen Erwartungen", meint Frank Stoffel von der WestLB-Panmure. Er hoffe aber, dass von den beiden Unternehmen zumindest einige konkrete Ziele genannt werden. Interessant wäre nach seinen Worten beispielweise, wieviele Versicherungsprodukte über die HVB-Schalter verkauft werden sollen oder wie hoch das mittelfristige Synergiepotenzial ist.

Der größte Rückversicherer der Welt hatte Mitte Juli auf der Hauptversammlung mitgeteilt, dass man sich von der bundesweit exklusiven Kooperation mit der zweitgrößten deutschen Bank ein "erhebliches Wachstums- und Ertragspotenzial" erhoffe. Die laut Einladung "neue Qualität der Kooperation" zwischen den beiden Unternehmen wird sich in Zukunft auch einem Vergleich mit dem Konkurrenzmodell Allianz/Dresdner Bank stellen müssen. Dafür ist es laut Stoffel derzeit jedoch noch zu früh, frühestens in ein oder zwei Jahren könne man dazu ein Urteil abgeben.

Grundsätzlich schätzt der Analyst den "losen Assekuranz-Ansatz" jedoch auch als vielversprechend ein. Anders als der Versicherungskonzern Allianz AG, München, übernimmt der Rückversicherer seinen Bankpartner nicht, sondern begnügt sich mit einer Sperrminorität von 25,7 %. Eine Übernahme der Hypo-Vereinsbank wäre eine "sehr teure Veranstaltung" und auch nicht nötig, hatte der Vorstandsvorsitzende der Münchener Rück, Hans-Jürgen Schinzler, in der Vergangenheit betont.

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